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Bericht der EN vom 07.09.2015

"Bully" war Star des Wehrjubiläums

Weinfest, Disko-Nacht, Familientag, Partnerschaftsfeiern und viele Aktionen hielten das gesamte Dorf drei tolle Tage in Atem

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KLEIN NORDENDE „Das war ein tolles Wochenende“, waren sich der Wehrführer der Feuerwehr Klein Nordende Martin Höppner, sein Stellvertreter Florian Schinckel und die zahlreichen Besucher des dreitägigen Jubiläumsfestes einig. „Das Weinfest war gemütlich, kam bei den Besuchern sehr gut. Die RSH-DJ-Nacht war ausgezeichnet besucht, die Stimmung klasse. Bis morgens um vier wurde gefeiert“, so Höppner. Der Klein Nordender Wehrführer bedauerte, dass wegen der starken Regenfälle und des Sturms die „jubilympischen Spiele“ abgesagt werden mussten. „Wir haben eineinhalb Jahre dafür geplant und es sehr bedauert, das wir den 17 Teams mit rund 100 Leuten absagen mussten“, berichtet Höppner.

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Dafür spielte das Wetter dann am Sonntag, dem Feuerwehr-Familientag, mit. Neben der historischen Fahrzeugmeile, Vorführungen von THW und Feuerwehr, Spiel-und Schminkständen sowie Hubschrauberrundflügen war die Übergabe des historischen Tragkraftspritzenfahrzeugs durch den Förderverein zurück an die Feuerwehr der absolute Höhepunkt des Tages. „Die Übergabe hat uns alle sehr bewegt. Der Bully schlägt eine Brücke von der

Der Bully schlägt eine Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft“, sagt Höppner, für den der Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen den Feuerwehren Klein Nordende und Zempin ein weiterer Höhepunkt war. Restlos begeistert war Höppner aber nicht nur vom Bully und der gelungenen Übung mit dem historischen Fahrzeug, sondern auch von der „geschlossenen Mannschaftsleistung“ seiner Wehr rund um die Veranstaltung. „Alle haben mit angepackt“, so Höppners Fazit.

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Das große Feuerwehrfestwochenende startete mit dem Weinfest. Rasch waren alle Sitzplätze besetzt. Die Besucher ließen sich die ausgezeichneten Weine und das leckere Essen schmecken und von den „Wacken Firefighters“ unterhalten. Gegen 21 Uhr überraschten Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel und Wehrführer Höppner einen sichtlich bewegten Hans Borbe mit der Ernennung zum Ehrenwehrführer. Anschließend hatten die Weinfest-Besucher viel Spaß mit Filmen die zum Thema „jubilympisches Feuer“ gedreht worden waren. Per „Applausometer“ wurden sie bewertet. Die Feuerwehr Tornesch durfte sich überden ersten Preis, 50 Liter Bier, freuen. Der zweite Platz ging an die Seester Kollegen, der dritte an die Rantumer.

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Am Sonntag präsentierten THW und Feuerwehr zahlreiche Fahrzeuge und erläuterten ihre Arbeit. Die Jugendfeuerwehr hatte Geschicklichkeitsspiele aufgebaut, es gab einen Schminkstand und mehr. Im Mittelpunkt standen allerdings der Klein Nordender Feuerwehr-Bully sowie die zahlreichen historischen Feuerwehrfahrzeuge. Die Übergabe war ein bewegender Moment, die Übung der Ehren- und Reserveabteilung mit dem historischen Fahrzeug ein Hingucker. Die Feu-
erwehrleute bewiesen, dass sich auch heute noch mit diesem Fahrzeug ein Feuer löschen ließe. Rainer Weers, Initiator und Koordinator der Bully-Sanierung, moderierte die Übung. Für Lacher sorgte Höppner, der heimlich einen der Schläuche, die zur Löschübung verwendet werden sollten, ausgetauscht hatte. Kaum war das Kommando: „Wasser marsch“ gegeben, entfaltete besagter Schlauch seine „besonderen Fähigkeiten“ und entpuppte sich als laufender Springbrunnen. Meike Kamin